Hundefrisbee: Ein Sport für jeden Hund?

25.09.2019 13:00
Beim Hundefrisbee bekommt der Hund Bewegung und Beschäftigung verbunden mit einer Menge Spaß. Dafür braucht es geeignet Frisbeescheiben und ein wenig Übung. Es ist in erster Linie ein individueller Sport, bei der das Wohlergehen des Tieres im Vordergrund steht. Jeder Spieler kann selbst entscheiden, welche Würfe, Moves oder Tricks er zeigt. Es ist eine tolle Freizeitbeschäftigung, wobei der Hund die Grundregeln des Gehorsams akzeptieren muss.

Welche Hunde eignen sich fürs Hundefrisbee?


Es gibt bestimmte Rassen oder Mischlinge aus diesen Rassen, denen Hundefrisbee besonders leichtfällt. In der Regel handelt es sich um mittelgroße Hunde. Fast alle Hütehunde sind gute Frisbeespieler! Border Collies und Australian Shepherds sieht man in diesem Sport sehr häufig, aber auch Gos d?Atura, Shapendoes, PONs (Polski Owczarek Nizinny, Polnische Niederungshütehunde) oder Bearded Collies glänzen beim Fangen der fliegenden Scheiben. Hütehunde sind als Familienhunde oftmals nicht ausgelastet. In diesem Fall bietet Hundefrisbee einen hervorragenden Ausgleich für die Tiere, denn durch ein vielseitiges Training werden sie sowohl geistig als auch körperlich gefordert. Auch Gebrauchshunde, also Rassen wie Malinois, Airedale Terrier, Deutscher Schäferhund, Riesenschnauzer, Boxer oder Hovawart, sind in der Regel leicht fürs Frisbeespielen zu begeistern.
Die meisten Terrier lieben Frisbee. Ein Frisbeehund, der in Amerika Berühmtheit erlangt hat, ist der Jack Russell Terrier Whiplash. Terrier haben in der Regel einen gute Beutemotivation, sind also leicht zum Spielen zu motivieren. Die Sprunghöhe muss natürlich der oft geringen Größe der Hunde angepasst werden.
Viele Gesellschaftshunde lassen sich mit einem geeigneten Aufbau gut zum Frisbeespielen motivieren. Wir kennen einen frisbeebegeisterten Mops sowie eine französische Bulldogge, einen Malteser und mehrere Kleinpudel, die Hundefrisbee mit Freude betreiben. Diese Hunde sind oft sehr verspielt und entsprechend begeistert, wenn der Besitzer sie mit neuem Spielzeug überrascht.

Die meisten Jagdhunde spielen sehr gern mit dem Frisbee. Sie sind schnell und oft stark beutemotiviert. Je nach Rasse dauert der Motivationsaufbau etwas länger als z. B. beim Hütehund, aber wenn der Hund einmal begeistert wurde, ist er schnell und unermüdlich. Im Prinzip kann jeder Mischling, der gern mit seinem Besitzer spielt, also eine gute Beutemotivation mitbringt, das Frisbeespielen erlernen. Eine mittlere Größe ist von Vorteil. Hunde über 30 Kilogramm Körpergewicht dürfen spielen, sollten aber keine höheren Sprünge oder Flips zeigen.
Für Molosser eignet sich das Frisbeespielen nur bedingt. Sie sind so groß und schwer, dass sie nicht springen sollten. Wenn es ihnen Spaß macht, dürfen sie aber gern flach geworfene Scheiben fangen. Herdenschutzhunde sind nur in Ausnahmefällen zum Spiel mit dem Besitzer zu motivieren und daher die Exoten im Frisbeesport. Jeder Hund hat seine eigenen Talente und Hundefrisbee ermöglicht es, einen Hund so zu trainieren, dass er mit seinen besonderen Stärken glänzen kann. Die Vielseitigkeit, Kreativität und das gemeinsame Erarbeiten von Sets zusammen mit dem vierbeinigen Partner ist dabei faszinierend. Von A wie Apportieren bis Z wie Zerrspiel gibt es mit den flotten Scheiben jede Menge zu erleben.
Hundefrisbee

Hundefrisbee

16,95 € *

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.